Gottes Gnade führt uns zum Almosen geben für die Armen gemäß seines wundervollen Evangeliums.

Sprüche, 19,17 EU

„Wer Erbarmen hat mit dem Elenden, leiht dem Herrn; / er wird ihm seine Wohltat vergelten.“

Weil die Schrift unser Habsucht kennt und diese nach unersättliche Gier und auf den Vorteil und Bereicherung aus ist gibt Gott in diesen Spruch zu erkennen, dass er dieses Werk nicht nur einfach vergelten wird, sondern viel mehr gibt als mir gegeben haben.  Weil Gott dir wiedervergelten wird so ist ja Gott durch das Almosen dein Schuldner. Was willst du soll Gott dein Schuldner sein dann gib den Armen und hilf dem Zerschlagenen. Gott wird aber dein Richter sein, wenn du deinen Reichtum nicht teilst, sondern nur danach trachtest ihn zu vermehren.

 

So ist es auch auf Erden. Der welcher auf Zinsen sein Kapital leiht verlangt von seinen Gläubigern eine Sicherstellung oder mehrere. Entweder fordert er eine Hypothek, oder ein Pfand oder einen Bürgen. Gott sah nun leider, dass niemand auf Erden ohne Sicherheit Geld auf Zinsen ausleiht. Dass niemand auf Menschenfreundlichkeit schaue, sondern nur den Gewinn im Auge behalte. So ergibt sich aber, dass dem Armen keiner etwas leiht, weil er über keinerlei Sicherheiten verfügt. Da Gott sah, dass der Arme wegen der Armut und der Reiche wegen der Herzlosigkeit der Gefahr ausgesetzt sei, so hat er sich selber ins Mittel gelegt als Bürge für den Bedrängten.

Er sieht den Armen und erbarmt sich seiner; er sieht den Bettler und verachte ihn nicht, sondern gibt sich selber zum Pfand Dem, der gar Nichts besitzt, und steht dem Elenden bei aus überschwänglicher Güte. So spricht auch David: Ps 108,31 EU „Denn er steht dem Armen zur Seite, / um ihn vor falschen Richtern zu retten.“

So sieht man, dass der welchen dem Armen gibt ohne es zurückzufordern Gott als Schuldner haben wird und sich Schätze im Himmel sammelt, die ihm niemand mehr wegenehmen kann.

Und Gott wird ihm großen Lohn verschaffen, wenn man ein rechtschaffendes Leben im Glauben an den Herrn Jesus Christus führt.

Denn der Herr spricht: Matt 25,34-36 EU

„Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.

Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen;

ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“

Diejenigen welchen zu ihren Lebenszeiten Werke der Barmherzigkeit vollbracht haben werden im Hinblick auf ihre eigenen Schwächen und auf Würde des Anlehensnehmers ausrufen: Matt 25,37-40 EU

„Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben?

Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben?

Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?

Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

So gibt der Herr klar zu erkenne, wer die Armen speist, es eigentlich ihm gibt. So übergroß ist seine Milde. Matt 19.21 EU

„Jesus antwortete ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.“

Hier ist klar zu erkenne, dass der Herr will, dass wir vollkommen werden oder so vollkommen wie wir es nur vermögen können. Daher schütten manche ihren Reichtum nur tröpfchenweise über die Armen aus. Aber es wird immer besser in ihren Herzen und immer mehr geben sie den Armen und selbst, wenn sie zu Lebzeiten es nicht schaffen von allen loszukommen sollten sie wenigstens ihre Familie nach dem Tod beauftragen überschüssiges Geld an die Armen weiterzuleiten.

Und es gibt auch welche, die sofort alles hergeben nach den obigen Worten des Herrn Jesus Christus. Natürlich ist es umso besser, wenn man diesem Bruder dann mit Geld unterstützt, beten doch diese oft als Mönche Tag und Nacht zum Herrn und beschäftigen sich Tat und Nacht mit den Heiligen Schriften und führen ein Leben wie Engel im Himmel.

Zumal haben sie ja die Armut freiwillig gesucht um das Wort des Herrn Willen, die andern wird sie oft durch die Unbarmherzigkeit der Reichen aufgelegt. Eins ist klar sehr großer Reichtum bedingt immer auch den Geiz, weil das überschüssige nie nach dem Wort des Herrn an die Armen weitergeben wird.

Den Gott will, dass wir zumindest unsern Überschuss in Dankbarkeit den Armen geben. Wenn wir aber immer unsern Überschuss abgeben, wie sollten wir dann so übermäßig Reicht werden? Ja Gott will noch mehr, dass wir vollkommen werden und uns von allen trennen, so wie es einst die ersten Christen getan haben. Nicht umsonst heißt es du kannst nicht Gott und den Mammon dienten. Wenn dies auch manchen schwierig scheint so sollte man in kleinen Schritten beginnen, wie ich schon geschrieben habe. Gehen wir in uns und schauen wir auf unsern Wohlstand, viele Sachen, die wir eigentlich nicht benötigen, sondern eher als Luxusgüter anzusehen sind und denken wir an den Willen des Herrn unseres Gottes, der will, dass wir uns nicht mit Luxus umgeben, sondern ein schlichtes einfaches Leben führen und unser Zuviel an die Armen weitergeben. So werden wir zur Busse finden und die Gnade des Herrn Jesus Christus wird über uns sein. Darum mögen wir bitten Tag und Nacht und uns auch an die Brust schlagen, wenn wir in die Kirche gehen und unsere Sünden vor Gott bekennen und reichlich mit Almosen umgehen, damit wir wenn der Herr kommt die lieblichen Worte hören. Matt 25,34 EU

„Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.“

 

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