Wort zum Evangelium, 11.5.

Meine Lieben Schwestern und Brüder!

Heute möchte ich euch ein Wort zum Evangelium schreiben und mit Matthäus beginnen. Diese Seite sollt ihr nicht so verstehen als wäre sie ein Ersatz für den Gottesdienst. Ganz im Gegenteil geht in die Kirche vor allem am Sonntag, denn da gibt es eine Sonntagspflicht und da seid ihr ganz besonders gefordert, der Kirche zu folgen. Die Priester in der Kirche sind gut geschult und können auch das Evangelium am besten vermitteln. Noch viel mehr nehmt ihr an der Feier der Heiligen Geheimnisse in der Messe teil. Hier wird lediglich dem Wort von Papst Franziskus gefolgt, der die Katholiken sowie alle Christen dazu aufgerufen hat, sich wieder mehr mit der Heiligen Schrift zu beschäftigen und sie zu lesen. Also bitte nehmt eure Bibeln zu Hand. Im folgendem wird die Neue Einheitsübersetzung als Text verwendet, weil dies Bibel einfach wunderbar zu lesen ist und von den Bischöfen empfohlen wird.

Mt 5,22 EU (Bitte lest diese Stelle selber in euren Bibeln oder online)

An dieser Stelle macht der Herr klar, dass er ein Evangelium der Liebe predigt. Er sagt auch immer „Ich“ damit zeigt sich klar, dass er der Gesetzgeber ist. Genauso sollen wir Christen ja weit Tugendhafter sein als das Gesetz des Moses vorgibt. Denn im Gesetz des Moses wird man gestraft, wenn man jemanden tötet. Aber der Herr sagt: „Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein;“ Mt 5,22 EU

Der Herr verlangt hier weit mehr als das Gesetz des Alten Bundes. Im alten Bund wurde man erst dann zur Rechenschaft herangezogen, wenn man jemanden tötet.

Im neuen Bund bekommt man schon eine weltliche Strafe, wenn man seinen Bruder ohne Grund zürnt. Noch schlimmer ist es, wenn man ihn schmäht oder herabwürdigt in beschimpft.

Der Herr Jesus Christus stellt dies hier in seinem Gesetz der Liebe ganz klar dar. Jedoch hebt er das Gesetz des alten Bundes nicht auf, sondern es verliert anhand der neuen Gesetzgebung seine Bedeutung.

Denn wenn ein Christ nicht einmal grundlos zürnen darf noch jemanden schmähen oder herabwürdigen oder beschimpfen darf, dann wird es wohl nie eintreten, dass er jemals so in Zorn kommt, dass er jemanden töten könnte.

Christus will also die Sünde an der Wurzel bekämpfen und sein Gesetz der Liebe in unsere Herzen einpflanzen. Nicht nach dem Buschstaben sollt ihr tun, sondern weil sich eure Herzen zu mir bekannt haben und mich lieben sollt ihr mein Gesetz der Liebe halten.

Ja wie viele Gewalttaten Morde oder Ehescheidungen hatten nicht diese Ursache. Jeder zürnt den anderen, dann kommt die Schreierei und Schmähungen und der Zorn läuft über im Herzen. All dies wollte der Herr mit seinem Gesetz aus unsern Herzen schaffen und er hat sich selber als Vorbild dargestellt, denn als man ihn beschimpfte ja sogar gefoltert hat, da hat er nicht gezürnt, sondern für seine Beiniger gebetet. Dieses Vorbild meine lieben Schwestern und Brüdern sollten wir immer folgten, denn wer Christus wirklich liebt der wandelt nach seinen Geboten.

Sicherlich geht das nicht von heute auf morgen. Aber jeder kann an sich arbeiten. Und selbst wenn man einmal oder mehrmals fehlt, wissen wir wie menschenfreundlich gütig und barmherzig der Herr ist.

Vielleicht könnte man damit beginnen, dass man sich vornimmt, wenn man beleidigt wird nicht mit gleichen zu vergelten, sondern sanftmütig zu bleiben und so den Zorn seines gegenüber zu besänftigen.

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